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Kabelabschottung im Modulsystem

Die Kabelabschottung im Modulsystem ist für die Abdichtung von Kabeln, Rohren und Stromschienen in Wand und Deckendurchbrüchen von Gebäuden, Stahlkonstruktionen und für den Schiffsbau. Diese vorgefertigten Rahmenfelder grenzen den Durchbruch exakt ab. Die Module aus flammwidrigem, halogenfreiem Elastomer-Kunststoff sorgen für die Abdichtung jeder einzelnen Leitungsführung und bewirken damit einen brandbeständige, rauchgas- und druckdichte Abschottung.

Anwendung:
Ex-Bereich, Zivilschutz, Grundwasser, Brandabschottungen, Sterilräume, militärische Anlagen, Schiffsbau, Offshore, etc.

Eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung liegt vor.

Kabelabschottung im Modulsystem

Wenn im Brandfall auch der Funktionserhalt von elektrischen Kabelanlagen (z.B. Notstromversorgungen) gewährleistet sein muss, sind besondere Maßnahmen erforderlich. Nach der DIN 4102 Teil 12 unterscheidet man zwischen dem Funktionserhalt E 30-E 90.

Ein besonderes Problem für Kabelabschottungen stellt die nachträgliche Änderung der Kabelbelegung (Nachinstallation) dar.
Häufig müssen schon kurz nach der Fertigstellung eines Gebäudes elektrische Leitungen nachgerüstet werden. Oft ergibt sich damit auch die Notwendigkeit, diese Leitungen durch Kabelabschottungen mit der Feuerwiderstandsklasse S zu führen. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Nachinstallation entsprechend den Vorschriften des Zulassungsbescheides durchgeführt wird.

Nach Abschluss der Nachinstallationsarbeiten muss der zulassungsgemäße Zustand der Abschottung wieder hergestellt sein.
Es ist empfehlenswert, die Kabelschotts nach Beendigung dieser Arbeiten nochmals zu überprüfen.

  • Abschottungsmaterialien dürfen nicht untereinander vermischt werden.
  • Alles das, was in diesem Bescheid nicht ausdrücklich geregelt ist, gilt generell als verboten.
  • Abschottungen von brennbaren Baustoffen, eines feuerbeständigen Abschlusses dürfen nicht mit einem Farbanstrich versehen werden.

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